Allzwecktücher

Allzwecktücher schnell gemacht!

Diese praktischen Tücher verströmen einen guten Duft, getränkt in Alkohol und Hydrolat, beduftet mit ätherischen Ölen sind sie zudem wirksam gegen Bakterien, egal ob in der Küche oder im Badezimmer.

Das tolle daran,  man kann seine alten Shirts oder  Leintücher zerschneiden und somit gleich wieder verwerten.

Die Tücher in der passenden Größe zuschneiden und in eine Box, welche gut verschließbar ist  hinein legen. 

Ich nehme 50 ml Hydrolat

                     50 ml Alkohol ( 40%)

                     und einige Tropfen ätherisches Öl

Diese Mischung gut verrühren und über die Tücher geben.

Sie sollten schön feucht sein aber nicht tropfnass.

So eine Mischung reicht gut und gerne für 30 Tücher oder sogar mehr.

Solltest Du kein Hydrolat haben, dann  koche Dir einfach einen starken Tee und mische  diesen mit etwas mehr Alkohol als oben angegeben.

Du kannst aber auch anstatt dem Alkohol eine Tinktur nehmen wie zum Beispiel Thymian oder Salbei und hast somit eine wunderbare und antibakterielle Wirkung obendrein.

Dies ist vor allem in der Erkältungszeit gut zu gebrauchen, denn  auch die Türschnallen lassen sich wunderbar damit abwischen.

Hier sind  der "Kräuterfantasie"  keine Grenzen gesetzt.

Nimmst Du nämlich Lavendel so lassen sich die Küchenkästen damit innen und außen gut reinigen und Du hältst  die Motten gut in Schach. Positiver Nebeneffekt der tolle Geruch.

Diese Tücher kann man jetzt einzeln entnehmen und zum Putzen verwenden.

Ich habe solche Boxen immer im Badezimmer und in meiner Küche stehen. 

Die Tücher kann man jederzeit in der Waschmaschine mit der anderen Wäsche mitwaschen und hat den guten Geruch auch noch in den anderen Wäschestücken, ganz ohne künstliche  Duftstoffe. Die trockenen Tücher wieder in die Box zu den anderen noch feuchten Tüchern legen und so sind sie mindestens noch einmal zu verwenden, bis man neue Flüssigkeit darüber gießen muss.

Ich würde sagen probiert es einfach einmal aus.

 

" Schnee" aus Kichererbsenwasser

So wie versprochen gibt es jetzt das Rezept für den " Schnee"

Ich habe ja kein wirklich richtiges Rezept mit genauer Mengenangabe aber ich erkläre Euch wie ich es mache und es funktioniert einfach wunderbar.

 

Ich war schon länger auf der Suche nach einer Alternative für Eischnee auf pflanzlicher Basis aber ohne Chemie und wenn möglich selbst gemacht und aus heimischen Produkten.

Da es jetzt ja auch schon Kichererbsen in biologischer Qualität aus Österreich gibt funktioniert auch das wunderbar.

 

Ich liebe ja Kichererbsen da man damit herrliche Aufstriche machen kann, oder rösten und zum Salat dazu geben, als Suppeneinlage kann man sie auch verwenden und noch vieles mehr....

 

Nun habe ich auch noch eine passende Möglichkeit gefunden das Kochwasser weiter zu verwerten und gesund ist es auch noch und für die Veganer unter Euch eine tolle Alternative.

 

Ich gebe  die Menge an Kichererbsen in eine Schüssel und zwar schon am Abend davor. Bedecke sie  ganz mit Wasser und lasse sie so zugedeckt quellen.

 

Am nächsten Tag dieses Wasser wegschütten, die Kichererbsen auffangen und gut abwaschen. Nun in einen Topf geben gut mit Wasser bedecken und köcheln lassen. Das alles braucht jetzt nicht so lange, immer wieder überprüfen ob die Erbsen durch sind, denn verkochen sollten sie sich nicht. Das Kochwasser muss klar bleiben.

 

Wenn die Erbsen gar sind, durch ein Sieb schütten und BITTE das Wasser unbedingt in einem anderen Topf auffangen!

Jetzt das Wasser nochmals durch ein feines Sieb gießen es sollten keine Stücke von den Kichererbsen im Wasser sein. Ich lasse das Ganze jetzt in einem Topf köcheln sprich nur das reine Kichererbsen Wasser zur Hälfte reduzieren.

Dann auskühlen lassen - diese Flüssigkeit ist jetzt leicht gelblich und hat eine Konsistenz die mich ein wenig an dünnes Gelee erinnert. Das ist dann genau richtig.

Diese Flüssigkeit könnt ihr jetzt in ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren, hält sich fast eine Woche.

Zur weiteren Verarbeitung wie zum Beispiel  dem Schnee ( es gibt noch einige andere Möglichkeiten aber dies ein anderes mal) nehmt ihr nun so viel von dieser Flüssigkeit wie ihr möchtet und beginnt sie mit dem Mixer aufzuschlagen. Zuerst langsam ungefähr fünf Minuten und dann auf höherer Stufe, ihr werdet sehen wie schnell die Flüssigkeit weiß wird und  eine wunderbare Konsistenz entwickelt. Ich gebe dann wenn ich es für eine süße Speise brauche langsam gesiebten Staubzucker dazu und immer weiter rühren. Wer mag und die Festigkeit noch steigern will gibt auch ein wenig biologisches Sahnesteif oder Weinsteinpulver dazu . ACHTUNG keine Backpulver! 

Jetzt ruhig noch weiter rühren bis es ganz fest ist wie auf dem Bild oben. Nun könnt ihr den Schnee ganz gleich wie jeden Eischnee verwenden. So ist auch das Wasser verwendet und nicht verschwendet. Wenn ihr Fragen habt - kein Problem - schreibt mir einfach !

Gurkenpulver

Fast alle Jahre habe ich in meinem Garten Gurken ohne Ende. Jedes Jahr freue ich mich darüber und es scheinen  viele Gurken in unserem Speiseplan auf. Die Nachbarn werden noch gut mitversorgt und irgendwann weiß man trotz alledem nicht mehr wohin damit. So kommt es auch vor, dass so manches " Gurkerl" plötzlich sehr groß wird - sehr groß sogar. 

Voriges Jahr machte ich mir Gedanken darüber was ich den mit diesen " Riesen" anfangen könnte. Ich begann sie zu trocknen.

Einfach gut waschen, dünn schneiden und  trocknen.

Das funktioniert an der Sonne wenn es sehr heiß ist, geht im Backofen oder im Dörrapparat.

Die Gurken sollten am Ende nur wirklich sehr trocken sein.  Danach pulverisiere ich sie und gebe das "Gurkenpulver" in dunkle Gläser.

Wunderbar zu verwenden kann ich Euch nur sagen. Egal ob in Saucen, mit Essig und Öl als Marinade für den Salat. In Aufstrichen verarbeitet, über den gekochten Reis gestreut und vieles mehr. 

Natürlich kann man es auch mit ein wenig Salz vermischen und hat ein  "Gurkensalz" zur Hand. Hier ein kleiner Tipp von mir, gebt noch ein wenig Chili und Vanille dazu, alles trocknen und ich kann Euch sagen, Ihr werdet begeistert sein!

Versucht es einfach Ihr werdet sehen es schmeckt wunderbar.

In meinem selbst gemachten Suppenpulver vom Sommer darf die Gurke auch nicht fehlen.

Wer auf seine Schönheit Wert legt, kann diese Pulver auch mit Joghurt, Milch, Buttermilch, Germ usw... verrühren und als Gesichtsmaske verwenden.

Das Schönste daran ist aber, es werden auch die großen Gurken vollends verwendet und im Winter wenn es keine Gurken gibt, kann man noch immer auf das Aroma des Sommers zurückgreifen!

WC Taps mit Kaffeepulver

Kaffeesatz fällt schon eine Menge an in einem Haushalt. Vor allem wenn Mann oder Frau ein bis zwei oder auch mal drei Tassen trinken am Tag :-)

Wie wir alle wissen ist so ein Kaffeesatz ein guter Dünger für unseren Garten. Ich gebe auch noch gerne gemahlene Eierschalen dazu und streue dies dann zu meinen Pflanzen im Garten. 

Auch ein wunderbares Körperpeeling oder eine Waschpaste für unsere Hände kann man aus dem Kaffee herstellen.

Ich habe mich diesmal an WC Taps versucht.

Kaffee nimmt ja bekanntlich auch unangenehme Gerüche, ist aber auch als Scheuermittel für angebrannte Töpfe gut zu verwenden. 

Weshalb damit nicht auch ein Reinigungsmittel für unser WC herstellen?

Den Kaffeesatz lasse ich immer auf einem Teller gut trocknen damit er nicht zu schimmeln beginnt. So kann man ihn dann gut in einem Glas aufbewahren und später verwenden.

Für die Taps benötigt ihr folgendes:

150 Gramm Natron

55  Gramm Zitronensäure ( Lebensmittel) es geht auch mit  Weinsteinsäure

2-3   Gramm Maisstärke

1 EL Kaffeepulver und ein TL  getrocknetes Kastanienpulver wenn vorhanden, auch farbige Tonerde  funktioniert sehr gut, kann aber auch weggelassen werden.

30 Tropfen ätherisches Öl Lavendel oder Pfefferminze auch Zitrone riecht  sehr gut oder wie wäre es mit Fichtenduft....

Eine Sprühflasche mit Alkohol, ich nehme ja gerne einen Alkoholauszug mit Thymian oder Salbei diese wirken auch gleich desinfizierend.

Etwas von der Maisstärke mit dem Kaffee und der Kastanie im Mörser gut verreiben. Natron und Zitronensäure und die restliche Stärke dazu geben und gut verrühren. Jetzt vorsichtig immer wieder den Alkohol auf das Pulver sprühen und verrühren bis die Masse gut formbar ist, sollte sich wie nasser Sand anfühlen am besten gut durchkneten. Dann noch das ätherische Öl dazu geben, nochmals verrühren und diese Masse fest in Silikonformen drücken. ( Achtung die Taps gehen in der Form noch auf, daher nicht ganz voll füllen) Mindestens einen Tag stehen lassen . Danach aus der Silikonform  nehmen und in Gläsern aufbewahren.

Zur Anwendung einfach einen Taps  in das WC geben, etwas einwirken lassen und danach  das WC wie gewohnt reinigen.

 

Wer sich die Arbeit mit den Formen nicht antun möchte hier noch ein Tipp. Macht doch aus dem Pulver eine Mischung gebt nur ganz wenig  Alkohol dazu dafür etwas mehr Kaffeepulver und Kastanienpulver ,  etwas weniger ätherische Öle, gut verrühren in ein Glas füllen und von diesem Pulver ein bis zwei EL im WC verteilen. Etwas einwirken lassen und danach gründlich wie immer reinigen.

Auch das funktioniert sehr gut.

 

Brombeer - Rosmarin - Vitaminsalz

Brombeermarmelade ist etwas wunderbares. Allerdings mögen es meine " Lieben" zu Hause am Liebsten ohne die lästigen kleinen Kerne und so passiert die "Hausfrau" und Köchin :-)  die Früchte brav durch ein Sieb und es entsteht eine wunderbare Marmelade. 

Allerdings tut  es mir immer leid,  doch so einiges an Abfall zu haben und so experimentierte ich ein wenig herum und es entstand mein wunderbares Beeren Salz. 

Ich lasse ein klein wenig mehr beim Passieren der Früchte an den Kernen, diese dann gut abtropfen und gebe Nadeln des Rosmarins dazu. 

Jetzt nur noch ein gutes Steinsalz oder Ursalz dazu  ( Bei mir ist es wesentlich weniger als das Gewicht der Beeren) alles gut verrühren und für einen Tag in den Kühlschrank stellen. Danach an der Sonne oder im Backrohr bei leicht geöffneter Türe trocknen. 

Wenn das Salz gut getrocknet ist, mahle ich es noch fein  in meiner Kräutermühle und habe ein wunderbares " Vitaminsalz".

Am besten und wertvollsten ist dieses Vitamin - Salz wenn man es nicht mitkocht, sondern erst am Ende damit würzt oder über Salate gibt, zu Aufstrichen, besonders gut schmeckt es auch in der Herbstküche oder zu Wildgerichten.

Das Brombeeren gesund sind wissen wir alle, enthalten sie doch unter anderem  Flavonoide, Vitamin C und E, Kalzium, Kalium und auch Magnesium.

Darum ist mir hier besonders wichtig alles zu verwenden und nichts zu verschwenden. Probiert es doch einmal aus und übrigens es wäre auch ein tolles Geschenk wenn man einmal  zu einer Grillparty eingeladen ist.  Denn die Farbe des Salzes ist natürlich auch einen Hingucker wert!