Hallo liebe Kinder, schön dass ihr hier seid....

 

Ich heiße Herbsi und ich bin ein Kräuterdrache.

Aber ich war nicht immer ein Kräuterdrache, wie es dazu kam möchte ich euch hier und jetzt ganz kurz erklären.

 

Geboren wurde ich vor vielen, vielen tausend  Jahren an einem kleinen seltsamen Ort, weit weg von hier.  Dieser Ort hieß Drachenfels und war sehr schön, ich lebte dort mit meiner Mama und vielen anderen Drachenkindern und wie alle anderen Kinder auch,  spielten und tobten wir den ganzen Tag, rutschten die Felsen hinunter und übten uns in den ersten Flugversuchen.

Eines Tages aber gab es ein furchtbares Unglück. Ein großer Bergdrache mit mächtigen Flügeln  kam angeflogen,  packte mich mit seinen Krallen und flog mit mir los. Heute zittern noch meine Blätter am ganzen Körper, wenn ich nur daran denke, ich hatte solche Angst.

Doch irgendwann lies der große Drache mich einfach fallen. Mitten in einem Wald und Gott sei Dank auf weichem Moos. Müde und ängstlich suchte  ich mir ein Versteck für die Nacht.

 

Nie werde ich vergessen wie  Maio mich am nächsten Tag gefunden hat.  Der Junge  nahm mich einfach mit in  das Dorf Rabenhauf,   dort wohnte sein Lehrherr  und Meister der  Zauberer  Spinakulus .  Dieser Zauberer  besaß eine magische Zauberlupe, aber davon werde ich euch ein andermal berichten. 

 

Auf alle Fälle war es für mich ein Glücksfall Maio kennen zu lernen, den er wurde mein allerbester Freund,  lehrte mich die Sprache der Menschen sprechen und ich wiederum übte mit  Maio die Laute  der Drachen,  zusammen erlebten wir so manches Abenteuer.

Spinakulus der große Zauberer wurde mein Lehrer, er  zeigte mir das unbeschreibliche und wunderbare Reich der Pflanzen, er lehrte mich Dinge über Pflanzen, Früchte, Bäume und Wurzeln welche mein kleines Drachenherz höher schlagen ließen. 

Jetzt viele hundert  Jahre später, möchte ich euch  liebe Kinder ein klein wenig von meinem Wissen über die wunderbaren Blumen und Kräuter, Bäume und Wurzeln die rund um uns herum wachsen und gedeihen weiter geben.

Ich werde euch immer wieder einmal Rezepte verraten, von Blumen und Kräuter welche ihr dann mit euren Eltern zu  Hause ausprobieren könnt.

 

 Es  wird auch  Geschichten  geben, spannende Abenteuer mit Spinakulus und  Maio ,  wissenswertes über Kräuter, Blumen und unsere Natur.

Also lasst euch überraschen und schaut wenn ihr Lust und Laune habt,  mit euren Eltern oder Freunden auf meine Seite,  ich freue mich immer über einen Besuch von euch!

Haltet die Augen auf, die Ohren steif und vergesst nicht zu lachen, die Sonne zu genießen, mit dem Wind zu spielen, die Farben zu sehen und die Düfte zu riechen, im Regen zu tanzen, aber vor allem glücklich zu sein.

Das wünscht euch Herbsi!

 

Hallo liebe Kinder!

Ich  komme gerade von einem meiner Rundflüge zurück. Wunderschön kann ich euch nur sagen. Alles blüht und grünt und die Frühlingssonne strahlt nur so vom Himmel.

Als ich so meine kleinen Flügel ausbreitete und mehr oder weniger in der Luft schwebte,  gerade noch einen Zusammenstoß mit einer Elster vermeiden konnte  (in einer Linie immer gerade aus und vor allem konzentriert zu  fliegen ist nicht meine Stärke) fielen mir die vielen Nadelbäume in ihren grünen Kleidern auf. Hier besonders die Fichten, herrlich grün leuchten die Spitzen. Es sind die sogenannten " Maiwipferl" aus denen man einen gesunden Sirup herstellen kann, nämlich einen " Fichtenfeinen Drachensirup" wie ich ihn nenne.

Wie so etwas geht werde ich euch jetzt verraten.

Am Besten lasst euch von jemanden helfen. Mama oder Papa sind groß genug um einige der grünen "Wipfelchen" der Fichte zu erreichen.

Eines aber liebe Kinder ist immer zu bedenken! Bäume sind Lebewesen, die grünen Wipfel brauchen sie zum Wachsen um genauso wie ihr auch, groß und stark werden zu können. Also bitte nur wenige pflücken, nicht alles von einem Ast nehmen und behutsam sein! Nicht zerren und reißen, dass nämlich tut auch der Fichte weh!

Vielleicht habt ihr ja sogar eine in eurem Garten wachsen, dann könnt ihr dort einige grünen Wipfel  vorsichtig herunterpflücken.

Solltet ihr im Wald einige sammeln  wollen, fragt den Besitzer  vorher. Er wird bestimmt nicht nein sagen. Wer kann bei euch schon nein sagen? Also ich sicher nicht  :-)

Also gut weiter geht es, nun habt ihr eure Fichtenwipferl gepflückt, jetzt nehmt ihr ein Glas mit einem gut schließendem Deckel. Auf den Boden des Glases legt ihr nun eine Schicht der duftenden grünen Wipferl. Jetzt kommt eine Schicht Rohrohrzucker darüber, wieder die Fichtenspitzen, wieder Zucker und so weiter. Bis zum Ende eine Schicht Zucker das Glas voll macht. Nun den Deckel drauf und an einem warmen Ort stehen lassen. Ihr braucht nun etwas Geduld, ich hoffe ihr seid nicht ungeduldig, so wie ich es des öfteren  bin. Manchmal wünsche ich mir schon, es würde etwas schneller gehen, aber gut Ding braucht Weile sagte meine Drachen-Mama immer zu mir und so müsst ihr nun einige Monate warten, bis sich der Zucker verflüssigt hat und ihr den Saft durch ein Sieb schütten könnt. Nun den dickflüssigen, duftenden Sirup abfüllen und wenn euch der Hals kratzt oder ihr ein wenig Husten habt, dann können  euch eure Eltern  ein kleines Löffelchen davon geben. Auch in einem Tee vor dem Schlafen gehen, kann der Fichtenfeine Drachensirup gute Dienste leisten.

Wenn ihr nun auch noch den Spruch von Zauberer Spinakulus dazu aufsagt, glaubt mir,  dann hilft der Sirup gleich doppelt so schnell.

 

Eins, zwei, drei

Fichtenfeiner Drachensirup komm herbei.

 

Wenn`s im Hals mal ist nicht fein,

nimm ein Löffelchen  davon ein.

 

Ja,  der Husten verfliegt geschwind,

besser schlafen kann ein jedes Kind!

 

So wünsche ich euch viel Freude beim Ausprobieren des köstlichen Sirups.

 

Haltet die Augen auf, die Ohren steif und vergesst nicht zu lachen, die Sonne zu genießen mit dem Wind zu spielen, die Farben zu sehen und die Düfte zu riechen, im Regen zu tanzen aber vor allem glücklich zu sein.

 

Solltet ihr schon einen kräftigen Husten haben oder gar ein ziehen in der Brust oder Fieber, geht bitte immer mit euren Eltern zum Arzt. 

Hallo liebe Kinder,

ich dachte mir, ich sollte euch heute etwas über die Gänseblümchen erzählen. Sie blühen jetzt ja auf fast allen Wiesen, zumindest auf  jenen Wiesen auf denen  nicht immer dieser schreckliche kleine Kasten den lieben langen Tag durch die Gegend flitzt und alles zu Nichten macht was dort blüht und gedeiht. 

Da muss ich einmal ganz tief seufzen meinen Körper vom Kopf bis zur Schwanzspitze  schütteln,  so dass  meine Drachenblätterschuppen nur so fliegen,  mich einmal im Kreis drehen, tief durchatmen und dann geht es  wieder ....

 

Aber jetzt  zu den Gänseblümchen, gestern da flog ich mal wieder so durch die Lüfte  in einzigartiger Drachenlaune, lustig war es. Die Sonne erstrahlte vom Himmel, die Vögel zwitscherten laut und alle Blumen und Bäume blühten. Ein wunderbarer Geruch lag in der Luft. 

Kennt ihr das, wenn man auf einmal so viel Energie bekommt, übermütig wird und vor lauter Freude nicht mehr weiß was man als nächstes tun sollte?

Ja?  Ich glaube ihr kennt das auch :-)

Da denkt man dann einfach nicht immer nach was man tut, also bei mir ist es auf alle Fälle so.

Ich begann  immer schneller und übermütiger  zu fliegen, versuchte mich in ein paar Saltos und wer mich kennt weiß, es kann nur schief gehen.

Genauso war es auch, bei einem meiner kunstvollen Übungen, knallte ich mit voller Wucht mit meinem edlen Drachenkopf  genau in eine Straßenlaterne.

Na das tat weh, ihr könnt es mir glauben.

Ich taumelte noch kurz in der Luft und flog dann mehr recht als schlecht auf den Boden unter mir. Gleich bemerkt ich, wie auf meinem Kopf eine Beule zu wachsen begann.

Kurz machte ich meine Drachenäuglein zu, denn mir wurde es fast grün vor  Augen.

Ihr müsst wissen uns Drachen wird es nicht schwarz vor Augen sondern immer grün und wir sehen auch keine Sterne flitzen sondern viele kleine bunte Punkte beginnen vor unseren Augen zu tanzen und sich zu drehen wie ein Kreisel.

So saß ich nun etwas benommen in dieser Wiese und als mich genauer umsah, fielen mir die vielen wunderbaren Gänseblümchen auf. Niedliche kleine Blümchen mit leicht rötlichen  Blütenwangen, so als würden sie sich schämen oder gar schüchtern sein. 

Da fiel mir mein großer Meister der Zauberer ein. 

" Herbsi", höre ich ihn heute noch sagen. " Denke immer daran wie robust so ein kleines Gänseblümchen ist, auch wenn es noch so oft getreten wurde, steht es doch immer wieder auf."

Ich sah sie an die vielen kleinen Blümchen und mir war als nickten sie mir zu. So pflückte ich vorsichtig einige der Blüten und Blätter und presste sie mit meinen Drachenklauen zusammen, so lange bis etwas Saft aus den Gänseblümchen kam.

Danach  legt ich es mir vorsichtig  auf meine Beule. Gänseblümchen haben eine zusammenziehende, heilende Wirkung müsst ihr wissen liebe  Kinder und durch ihre Schleimstoffe kann es uns so auch als Kompresse oder Wundauflage dienen.

Mein starkes Drachenherz schlug gleich höher, denn ich merkte wie es mir und meiner Beule gleich ein wenig besser ging.

Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen und mir fiel das Rezept ein,  welches Spinakulus mich damals gelehrt hatte,  nämlich die Gänseliesl Creme. Tja und dieses Rezept möchte ich euch nun verraten. Vielleicht versucht ihr es dann zu Hause mit eurer Mama oder dem Papa nachzurühren.

Alles was ihr dazu braucht sind 20 Gramm Gänseblümchenblüten. Pflückt sie bitte vorsichtig und nicht alle an einer Stelle. Gebt sie in ein Körbchen und nehmt sie mit in die Küche. Natürlich solltet ihr euch sicher sein, dass es Gänseblümchen sind, fragt sonst bitte vorher eure Eltern.

In der Küche nehmt dann 100 Gramm gutes Öl, egal ob Sonnenblumenöl oder Mandelöl. Nun kommt der Teil, bei dem euch ein Erwachsener helfen sollte.

Das Öl schüttet ihr jetzt in ein Glas und erwärmt es in einem Wasserbad. Die Köpfchen der Gänseblümchen gebt bitte  dazu und so sollte es für einige Zeit leicht erwärmt werden. Am besten wäre es ja für einige Stunden, wenn ihr die Geduld  dazu aufbringen könntet.

Danach dieses Öl durch einen Filter schütten, gut ausdrücken und nochmals erwärmen. 8-10 Gramm Bienenwachs dazu geben, dieses im Öl schmelzen lassen und die Creme im warmen Zustand in dunkle kleine Gläser gießen.

Fertig ist eure eigene Gänseliesl Creme. 

Solltet ihr jetzt auch einmal eine kleine Beule haben oder ein blauer Fleck kündigt sich an. schnell die Creme drauf streichen und der blaue Fleck  erscheint vielleicht erst gar nicht. Toll oder :-)

Übrigens meine Beule war gleich wieder weg und ich konnte meinen Drachenflug weiter fortsetzten.

 

So wünsche ich euch gutes Gelingen und viel Erfolg  beim Rühren eurer Creme.

Haltet die Augen auf, die Ohren steif und vergesst nicht zu lachen, die Sonne zu genießen mit dem Wind zu spielen, die Farben zu sehen und die Düfte zu riechen, im Regen zu tanzen, aber vor allem glücklich zu sein.

Das wünscht euch von ganzem Drachenherzen

Herbsi

 

 

Gänseblümchen sind Korbblütler, etwaige Allergien beachten und die Creme nie auf offene Wunden geben. Die Creme kann natürlich keinen Arztbesuch ersetzen.

 

 

 

Hallo liebe Kinder,

schon eine Weile her, dass ihr etwas von mir gehört habt.

Ich habe euch schon ein Winzig - Kleines - Drachen - Minuten - Weilchen vermisst.

Ihr mich auch?

Aber ich hatte in letzter Zeit echt eine Menge zu tun, so viele Kräuter und Blumen wachsen jetzt im Frühling auf der Wiese und im Wald. Wunderbar wie es blüht und duftet und ich muss sammeln und trocknen, in Öl einlegen oder etwas damit kochen. Aber am Schönsten ist es die Bienen und Insekten zu beobachten wie sie sich an der Blütenpracht erfreuen. Es summt und brummt in jeder Blüte und lässt mein Drachenherz einfach höher schlagen.

 

Vor einiger Zeit habe ich euch versprochen, meine Geschichte zu erzählen, sozusagen wie alles begann.

Ich denke ich beginne  ganz von vorne.

 

Geboren wurde ich an einem warmen Tag irgendwann im Juni mitten auf einer grünen Wiese an einem Ort der sich Drachenfels nannte.

Dort lebten viele Drachen, alle friedlich und in Eintracht miteinander verbunden.

Ihr müsst wissen, wir Drachen können ja uralt werden und so dauert  auch unsere Kindheit schon mal einige hundert  Jahre, bevor wir erwachsen werden.

Gut beschützt von meiner wunderbaren Mama wuchs ich inmitten vieler imposanter Geschöpfe heran. Die Felsendrachen waren Drachen mit meist braun-grünen Schuppen, welche in der Sonne leuchteten. Meine Drachenmama war wunderschön mit hellgrünen Schuppen, die wie Kristalle aussahen und so mancher Drachen - Mann bewunderte sie dafür, dass könnt ihr mir glauben.

Wir Drachenkinder hatten ein schönes Leben, inmitten großer Farne und Bäume durften wir den lieben langen Tag spielen und toben. Sehr viel  Spaß machte es uns, nach den großen Libellen zu schnappen und hinterher zu hüpfen. Erwischt haben wir, so weit ich mich noch erinnern kann, aber nie auch nur eine davon. Viel zu schnell waren sie, diese Libellen mit ihren weit ausladenden und in der Sonne schimmernden  Flügeln. Heute denke ich, sie hatten sich einen Spaß daraus gemacht uns Drachenkinder zu ärgern.

Auf alle Fälle übten wir Kinder auf kleinen Felsen das Fliegen.Immer wieder kletterten wir an den Steinen hoch und versuchten dann hinunter zu fliegen. Wir breiteten unsere Drachenflügeln aus und segelten auf die Wiese unter uns, es machte Spaß , dass könnt ihr mit glauben.

Ab und zu rutschen wir auch nur die Felsen hinunter, im Wettkampf wer von uns der Schnellste am Fuße des Berges war, hatte dann das Rennen gewonnen. Im Eifer des Gefechtes, verloren wir so manches mal einige unserer noch zarten Schuppen, aber Gott Sei Dank, wuchsen diese schnell wieder nach.

Unsere Mütter saßen einstweilen im Schatten und hatten stets ein wachsames Auge auf uns Kinder.

Die großen männlichen Drachen dösten in der Sonne auf den Felsen. Sie hatten ihre Flügel ausgebreitet und ihre Schuppen schimmerten braun - grün im hellen Sonnenlicht. Hin und wieder erhob sich ein Drachen und trotz seiner mächtigen Gestalt flog er mit einer unsagbaren Leichtigkeit in die Luft, Staub wirbelte auf, so dass man für einige Sekunden nichts mehr sah. Diese Rundflüge waren von besonderer Wichtigkeit für uns alle, denn auch wir Drachen hatten Feinde.

 

Nicht weit  entfernt lebten nämlich die Bergdrachen und diese waren uns nicht besonders gut gesinnt. 

Der gefährlichste von allen, so erzählte man uns Kindern, war Grimbert. Er war schon uralt und der Größte seiner Art überhaupt. Seine Flügeln sollten eine gigantische Spannweite haben und seine Schuppen schimmern wie das offene Meer, blitzeblau im hellen Sonnenlicht.

Von Erwachsenen  hörten wir Kinder , dass Grimbert in einer riesigen großen Höhle lebte. Aus  Blüten und Blättern ein Bett hätte und wenn das Tageslicht in die Felsspalten drang, dann zauberten tausende Lichtstrahlen Muster an die Felswände des alten Grimbert wie Sterne am Himmelszelt.

Uns Drachenkindern  erzählte man immer die Legende, dass Grimbert sicher zaubern könnte und der König der Bergdrachen auf alle Zeiten wäre.

Oft saßen wir abends zusammengekuschelt in unserer Höhle und lauschten andächtig den Geschichten der Alten und ihren Abenteuern mit den Bergdrachen.

Ja, wir hatten schon ein aufregendes Leben wir kleinen Felsendrachen.

Aber wie ihr ja schon wisst, liebe Kinder endete dieses Leben im Kreise meiner geliebten Drachen Freunde auf abrupte Weise.

Aber davon werde ich euch ein andermal berichten, lasst euch überraschen.

 

So wünsche ich euch weiterhin sonnige Tage, beobachtet einmal die Bienen in den Blüten und erfreut euch am summen und brummen der herzigen Gesellen.

Haltet die Augen auf, die Ohren steif und vergesst nicht zu lachen, die Sonne zu genießen mit dem Wind zu spielen, die Farben zu sehen und die Düfte zu riechen, im Regen zu tanzen, aber vor allem glücklich zu sein.

Das wünscht euch aus ganzem Drachenherzen

Herbsi

 

 

Hallo liebe Kinder,

kennt ihr die Königskerze?

Ja?  Nein?

 

Habt ihr vielleicht schon einmal diese wunderbare,  große, gelb blühende Pflanze gesehen oder entdeckt?

 

Wenn ihr  einen Spaziergang mit euren Eltern oder Oma und Opa macht, versucht doch einmal so eine Königskerze zu finden. Aber eventuell habt ihr ja selber so eine Blume in eurem Garten.

 

Suchen müsst ihr ja nicht gerade danach. Denn die Königskerzen  mit ihren samtig, schillernden Blüten fallen schon von Weitem auf. Sie können fast zwei Meter an Höhe erreichen, dass ist schon sehr viel. Da müssen so kleine Leute wie ihr, richtig nach oben gucken  zu solch einer Blume, dies könnt ihr mir glauben.  Aber euer Papa oder eure Mama nehmen euch sicher in den Arm und heben euch ganz nach oben zu den schönsten Blüten, so dass ihr auch daran schnuppern könnt. Hmmm......... ich gebe euch mein Drachen Ehrenwort sie duften wunderbar an einem sonnigem Tag im Juli!

Solltet ihr ein paar der Blüten mitnehmen, ist es fast so als würde man die " Sonne einsammeln"

 

Bei dem Wort sammeln fällt mir meine Freundin die kleine Elfe Pimpinella ein.

 

Ach ja richtig! 

Ich bin vielleicht ein" Drachen-Töpel", ihr kennt ja Pimpinella noch gar nicht.

Die kleine Elfe lernte ich bei Majo und Spinakulus kennen.  Pimpinella war die allerbeste Freundin von Majo und ich kann euch sagen - zuckersüß.

Ihr müsst wissen, liebe Kinder. Viele Elfen leben in den Blüten der Königskerzen. Gemütlich haben sie es sich dort eingerichtet in dem  kuscheligen,  gelben Zuhause solcher Blüten.  Pimpinella war eine von ihnen , sie  lebte im Sommer von Juli bis September in  einer  dieser samtigen Blüten.

An einem sonnigen Tag im Sommer  besuchten Majo und ich sie dort. Pimpinella war gerade damit beschäftigt die vielen Blüten rund um sich  herum in bunten Farben  anzumalen.

 

Sie war nämlich eine fleißige Elfe und den lieben langen Tag  damit beschäftigt die Welt etwas bunter  zu gestalten.

 

Pimpinella erzählte uns viel wissenswertes über die prächtige Königskerze. So erfuhren wir zum Beispiel, dass diese Blume früher Wollblume oder Fackelkraut genannt wurde. Wollblume wohl deshalb weil ihre Blätter mit einem Flaum von feinen Härchen überzogen sind und wenn man darüber streicht sie einen fast an graue Wolle erinnern.

Mein Drachenstarker  Kräuter -  Tipp an euch, versucht es einmal  zu erfühlen und spüren,  wenn ihr einer  Königskerze begegnet.  Streicht  sanft über die grauen Blätter und spürt die feinen Härchen, ganz flaumig und weich sind sie, so als ob die Königskerze die kleinen zarten Elfen mit ihrer Blätter -  Decke  einhüllen und beschützen wollte.

 

Fackelkraut deshalb weil man im Mittelalter, also schon vor sehr langer Zeit, die Königskerze in Pech oder Teer getaucht hatte und sie so als Fackel verwendet wurde.

Ihr müsst wissen, damals zur Zeit der Ritter und Könige gab es ja noch keinen Strom aus der Steckdose, also auch kein elektrisches Licht und so wurde die Königskerze als Lichtbringer in dunklen Nächten verwendet. 

Spannend kann ich euch nur sagen. Ja unsere Pimpinella war eine wunderbare und kluge kleine Elfe.

Glaubt mir  liebe  Kinder,  von ihr werdet ihr noch einiges hören, bald gibt es ein Märchen rund um die Kamille und mit meiner kleinen Freundin zu lesen.

 

Aber jetzt möchte ich euch noch ein Rezept aus der Feder von meinem Lehrer Spinakulus dem Zauberer verraten.

Nehmt eine kleine Handvoll Königskerzenblüten aber bitte seht unbedingt nach ob ja nicht in irgendeiner Blüte gerade eine Elfe ihren Mittagsschlaf hält :-)

 

Zupft die Blütenblätter an einem sonnigem Vormittag ab, aber nur die Blütenblätter nehmen ( der Blütenkelch würde euch im Hals ein Kratzen verursachen) und vermischt sie mit 150 Gramm weicher Butter.

Dazu gebt ihr noch etwas von einem guten Kräutersalz und verrührt alles zu einem  Aufstrich.

Im Kühlschrank aufbewahren und wenn ihr Lust habt, die Butter auf ein Brot streichen und essen. Köstlich sage ich euch, darüber vielleicht noch einen Schnittlauch streuen und schon habt ihr ein gesundes Abendbrot, oje, oje ...mein großer Drachenmagen knurrt gerade ganz laut, schade das ihr das nicht hören könnt.

Es klingt wirklich fürchterlich laut und ich kann mir vorstellen ihr würdet vor lauter Lachen umfallen. 

 

Man kann diese Butter aber auch unter gekochte Kartoffeln rühren oder in eine Cremesuppe mit einbauen.

Auf alle Fälle lasst es euch schmecken und denkt immer an meine Freundin Pimpinella und all die anderen Blumenelfen wenn ihr irgendwo eine Königskerze seht.

Nähert euch vorsichtig den großen Blumen  und seit ganz leise, vielleicht könnt ihr die Elfen kichern hören.

Denn das machen sie für ihr Leben gerne.

 

So wünsche ich euch weiterhin sonnige Tage, bald beginnen ja die Ferien. Genießt sie so richtig und bleibt gesund.

Haltet die Augen auf, die Ohren steif und vergesst nicht zu lachen, die Sonne zu genießen mit dem Wind zu spielen, die Farben zu sehen und die Düfte zu riechen, im Regen zu tanzen, aber vor allem glücklich zu sein.

Das wünscht euch aus ganzem Drachenherzen

Herbsi

 

 

 

 

Hallo liebe Kinder!

Die Ferien sind da, freut ihr euch?

Natürlich welch eine komische Drachen Frage oder?

Wer von uns freut sich nicht  auf den Sommer, auf die Sonne und das Wasser, Spiel und Spaß. Langes aufbleiben am Abend und morgens  im Bett bleiben und ausschlafen können.

Keine Aufgaben am Nachmittag und keine Noten auf Schularbeiten.

Noten, ja das ist auch so eine Sache oder?

Also bei uns in der Drachenschule mussten wir auch einiges lernen, ja da guckt ihr oder?

Auch wir Drachenkinder hatten Schule und unser Herr Oberlehrer der alte Drache war oft ganz schön streng zu uns, dass kann ich euch sagen.

" Ihr müsst lernen acht zu geben beim Fliegen, " sagte er immer zu uns.

" Viel zu schnell schaut ihr mal weg und ZACK ist ein Unglück passiert."

Jetzt muss ich ja zugeben, fliegen war nicht meine Stärke. Ich war einfach viel zu oft abgelenkt von all den anderen Dingen rund um mich herum.

So kam es, dass ich einmal im Unterricht beim Fliegen wieder überhaupt nicht aufpasste und schwups die wupps mich in einem großen Farn verfing und abstürzte. Es musste komisch ausgesehen haben, als ich volle Kanone mit dem Kopf voraus, abwärts hinunter sauste und völlig verdutzt inmitten der großen Farnwedel landete.

Natürlich lachten sich alle anderen Drachenkinder fast kaputt und ihre Schuppen flogen nur so auf und nieder beim Lachen.

Für mich aber war das alles nicht so lustig und heimlich liefen mir ein paar große silberne Tränen über meine Drachenschnauze. Schnell wischte ich sie weg, aber es kamen immer mehr und mehr, ob ich nun wollte oder nicht, es hörte nicht auf.  Bald bildeten meine Tränen einen silberne See zu meinen Füßen. Oh,  wie ich mich schämte, dass könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Inzwischen waren sowohl mein Lehrer, als auch die anderen Drachen Freunde gelandet und hatten sich um mich herum versammelt.

Streng sah sich der  Lehrer um,  rückte seine große Brille auf der alten runzeligen Drachen Nase zurecht und sah sich in der Runde um.

Ich wurde immer kleiner und kleiner zwischen den  großen Farnwedeln und wollte am liebsten dort drinnen versinken.

" Ruhe aber schnell !"  hörte ich da den Lehrer rufen.

" Alle mal her zu mir und setzt euch im Kreis um mich herum auf,  " sagte er mit strengen Worten.

Also kletterte ich aus meinem Farngebüsch heraus, schlich mit hängendem Kopf, Schwanz und Flügeln zu den anderen  und setzte mich in den Kreis rund um unseren Lehrer.

" Ich  möchte euch eine Geschichte erzählen," sagte er mit leiser tiefer Stimme und sah uns einen nach dem anderen in die Augen.

 

"Weit, weit weg im Land der Menschen gibt es eine Blume die nennt man Sonnenwirbel oder Butterblume aber auch Löwenzahn. Seine Blütenblätter sind strahlend gelb und strotzen nur so vor Kraft und Lebensfreude. Aber trotzt seines fast königlichem Namens, der Löwe ist ja der König der Tiere,  ist der Löwenzahn eine einfache Blume.

Einfach aber doch kraftvoll, handfest und praktisch - einfach sein, glaubt mir Kinder - auch dies ist eine Kunst. Nicht jeder ist geschaffen für höheres, nicht jeder kann ein Künstler sein und nicht jeder kann alles können und beherrschen.

Aber dies ist auch gut so, die Blätter des Löwenzahn zum Beispiel  sind alle einzigartig, kein Blatt auf dieser Erde gleicht dem anderem und es gibt viele, viele Blätter davon und  jedes hat seine eigenen Ecken und Kanten.

Das aber ist es auch, was uns unterscheidet auf dieser Welt. Es macht uns lebendig und zu dem was wir sind. Flexibel und wunderbar einzigartig.

Die Erwachsenen sind so oft fixiert auf etwas und übersehen dabei, dass im nächsten Augenblick schon alles wieder anders sein kann."

 

Der alter Drache sah in die Runde und manch ein Drachenkind schaute verlegen zu Boden.

" Ich möchte euch damit nur sagen, Herbsi kann vielleicht nicht so gut fliegen wie manch ein anderer hier von euch. Er sieht sich  das eine oder andere mal ein wenig zu oft um und ist nicht immer bei der Sache, aber ganz ehrlich gesagt liebe Kinder.  Wer entdeckt immer die saftigsten Beeren für uns, wer sieht die buntesten Libellen und wer entdeckt auf unseren Ausflügen immer die tollsten Wasserquellen?"

Meine kleine Drachenfreundin Mirimar hob den Flügel und piepste ganz leise meinen Namen, dabei guckte sie ein wenig zu mir und begann zu lächeln.

Der Lehrer nickte ihr zu und lächelte ebenfalls. " Du Mirimar kannst dafür in die kleinsten Höhlen fliegen und für uns Erkundigungen anstellen, dies nur weil du so wendig und geschickt bist, versteht ihr was ich euch damit sagen will? Ihr alle seit etwas besonderes und ein jeder kann in seinem Tun etwas anderes besonders gut."

Wir Drachenkinder nickten und dann begannen wir fast alle gleichzeitig zu reden und zu lachen, wir hüpften herum und umarmten uns.

Tja wir hatten schon einen tollen Lehrer damals wir Drachenkinder. Aber unter uns gesagt, meine Note  im FLIEGEN war im Zeugnis trotzdem nie die Allerbeste  :-)

 

Deshalb möchte ich euch heute nur noch eines mit in die Ferien geben.

Ihr seit alle großartig in eurer  Einzigartigkeit,  jeder anders so wie die Blätter des Löwenzahns und doch alle wie seine strahlende Blüten auf einer bunten Wiese im Sonnenschein.

 

Genießt eure Ferien,  haltet die Augen auf, die Ohren steif und vergesst nicht zu lachen, die Sonne zu genießen mit dem Wind zu spielen, die Farben zu sehen und die Düfte zu riechen, im Regen zu tanzen, aber vor allem glücklich zu sein.

Das wünscht euch aus ganzem Drachenherzen

Herbsi

 

 

 

 

Hallo liebe Kinder,

manchmal da ist man traurig oder ängstlich oder auch mal ärgerlich.

Geht es euch auch hin und wieder so?

Mal schimpft die Mama und ihr fühlt euch ungerecht behandelt, ein anderes mal streitet ihr mit eurem besten Freund oder allerliebsten Freundin.

Oder aber ihr habt Angst vor klitzekleinen Monstern unter eurem Bett.

Also mir geht es schon manchmal so und diese Tage sind dann nicht so schön und so lustig.

 

Vor langer Zeit, damals als ich entführt wurde, da hatte ich Angst das könnt ihr mir glauben.

Wenn ihr möchtet erzähle ich euch ein wenig davon.

Also der große Drache hatte mich ja entführt und irgendwann im Flug aber fallen gelassen.

So saß ich nun da inmitten von Moos an einem mir völlig fremden Ort und hatte fürchterliche Angst.

Ich blies heiße Luft aus meinen großen Drachennasenlöchern und zitterte am ganzen Körper.

Vorsichtig sah ich mich um und entdeckte direkt links vor mir einen Eingang der zu einer Höhle gehören musste. Ganz langsam näherte ich mich dem Höhleneingang und ging hinein. Dunkel war es dort und kalt, aber ich blieb nicht stehen und tastet mich mutig voran. 

Meine Mühen wurden belohnt, auf einmal wurde es heller und ich befand mich inmitten eines  großen Höhlenraumes und in diesem befand sich ein wunderbarer kleiner See. 

Ihr könnt mir glauben ich war erleichtert, immer noch hatte ich Angst aber dieser Höhlen - Raum strahlte trotz alledem etwas warmes und gemütliches aus....

Wie die Geschichte  weiter geht und ich endlich Majo kennen lernte, erzähle ich euch das nächste mal.

 

Nun aber will ich euch einen Basteltipp verraten, wie ihr euch eine Tröstebox selber basteln könnt.

Alles was ihr dazu braucht ist eine kleine Schachtel, egal ob aus Karton oder Holz, sie sollte nur einen Deckel besitzen. Ihr nehmt euch also diese Schachtel, gebt ein Stück Stoff oder Filz auf den Boden der Schachtel und auf diesen Filz tröpfelt ihr nun ein paar Tropfen ätherisches Mandarinenöl oder Orangenöl oder Lavendelöl, ihr könntet  aber auch mischen. Ich würde vorschlagen  lasst euch von einem Erwachsenen helfen.

Jetzt aber dürft ihr ganz alleine weiter machen.  Auf diesen Stoff gebt ihr nun getrocknete Blütenblätter wie Rose oder Lavendel oder Ringelblume, ganz egal einfach was ihr zu Hause habt, aber auch getrocknete Orangenschalen oder Zitronenscheiben passen wunderbar in diese Tröstebox. Ganz toll ist es nun wenn ihr ein-  zwei Schätze hineinlegt, dies können Muscheln vom Urlaub sein oder leere Schneckenhäuser, ein toller Stein. Egal, Hauptsache es gefällt.

Wenn euch eure Tröstebox gefällt und genug gefüllt ist, macht sie zu.

Jedesmal wenn ihr nun traurig oder ängstlich seit, öffnet  die Box und schnuppert hinein, denkt an schöne Momente ( oder an mich hihihih...) oder aber ihr schreibt einfach auf, was euch geärgert habt und legt den Zettel in eurer Box. Ihr werdet sehen, der Ärger  vergeht geschwind und auch die Traurigkeit ist bald wie vom Wind weggeblasen.

 

Wenn du mal traurig oder  ängstlich bist und der Tag ist gar nicht fein,

schnuppere gleich in die Tröstebox hinein.

Du wirst sehen wie im Wind,

vergeht der Ärger ganz geschwind....

 

So und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Basteln der Tröstebox.

Genau das richtige für die Ferien oder?

Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir schreibt und Bilder von eurer Tröstebox mitschickt.

Dann könnte ich sie auf meiner Seite veröffentlichen, wäre das nicht toll?

 

Alles Liebe wünscht euch Herbsi und 

versprecht mir eines liebe Kinder,

 haltet die Augen auf, die Ohren steif und vergesst nicht zu lachen, die Sonne zu genießen mit dem Wind zu spielen, die Farben zu sehen und die Düfte zu riechen, im Regen zu tanzen, aber vor allem glücklich zu sein.

Hallo liebe Kinder,

ihr habt euch sicher schon gefragt, wo ich so lange war...

Nicht böse sein, aber ich hatte furchtbares  Heimweh nach meinem Drachenfelsen und allen Freunden dort und so schwang ich mich vor einiger Zeit in die Lüfte und flog in meine alte Heimat.

Aber jetzt bin ich wieder da und freue mich  bei euch  sein zu dürfen.

Heute ist ja Samhain oder wie ihr sagt Halloween.

Ich kann mir gut vorstellen, dass der Eine oder Andere von euch schon in seinem Kostüm und toll geschminkt startbereit ist um von Haus zu Haus zu ziehen und um Süßigkeiten zu fragen. Stimmt`s ?

 

Vielleicht habt ihr ja auch Kürbisgesichter mit Papa oder  Mama geschnitzt, mit einer Kerze beleuchtet vor das Haus gestellt.

Diese Kürbisgesichter müsst ihr wissen sind eine sehr alte Tradition, vor sehr langer Zeit sollten diese Gesichter dem Wesen der Pflanzen danken.

Ach wie liebten wir Drachenkinder  diese Nacht.

 

Da fällt mir ein lustiges  Gedicht ein, welches  der  Zauberer immer beim Schnitzen seiner Kürbisgesichter  vor sich hin gemurmelt hatte.

 

Kürbis, Kürbis

leuchte licht

 

so fürchtet 

sich das Kinde nicht

 

du  strahlst so schön  heut in der  Nacht

mit Liebe habe ich dich gemacht

 

so manchen bösen Geist hältst du  heute fern

ich denke ich habe dich echt gern....

 

Wir Drachenkinder bestaunten immer diese Kürbisgesichter, schon von Weitem konnte man sie sehen.

Oft saßen wir dann  rund um sie herum und die alten Drachen erzählten uns wunderbare  Geschichten über Pflanzengeister  und Pflanzenwesen in dieser Nacht.

 

Ich  denke  wer von euch noch kein gruseliges Kürbisgesicht gemacht hat, sollte noch schnell eines schnitzen.

Wer weiß vielleicht setzt ihr euch auch noch rund um eure  Kunstwerke und erzählt euch dann gruselige oder spannende Geschichten.

Ich würde mich freuen :-)

 

Alles Liebe und einen wundervollen Abend wünscht euch Herbsi und 

versprecht mir eines liebe Kinder,

 haltet die Augen auf, die Ohren steif und vergesst nicht zu lachen, die Sonne zu genießen mit dem Wind zu spielen, die Farben zu sehen und die Düfte zu riechen, im Regen zu tanzen, aber vor allem glücklich zu sein.

 

Hallo liebe Kinder,

als ich heute so durch den Garten von Marion geflogen bin, mal rauf mal runter immer bedacht darauf noch die Kurve zu bekommen, denn  sonst lande ich wieder einmal  in  ihren  Kräutern  und das gefällt ihr  nicht so gut.

 

Obwohl,  meistens schüttelt sie nur den Kopf seufzt und sieht mich ernst an.

" Herbsi du Drachenschussel wirst es nie lernen, immer hast du deine Augen wo anders  und deine Drachenflügel nicht im Griff,"  bekomme ich dann von ihr zu hören.

Was soll ich sagen, ich schäme mich schon ein wenig dafür...hi hi hi 

 

Aber was ich euch eigentlich erzählen wollte, ich flog also durch den Garten über den Lavendel, rüber zu den Thymianbüschen, weiter über die Marillenbäume und  Apfelbäume und da - stoppte ich ab!!!

 

Auf dem kleinsten aller Apfelbäume hing dieser wunderschöne rote Apfel.

Ganz allein auf dem Baum ohne Blätter verweilte die Frucht  so vor sich hin.

Im Sturzflug - ZACK  - landete ich unsanft auf dem Boden vor dem Apfelbaum.

 

Ach wie ich es liebe, wenn Marion ein paar Früchte für den Winter auf den Bäumen lässt....

 

Dazu liebe Kinder, muss ich euch nun eine Geschichte erzählen, von Früher als ich noch im Drachenland lebte und Majo kennen lernte....

 

Majo nahm mich damals mit in sein Dorf  und stellte mich den Dorfbewohner  vor, seine allerbeste Freundin dort war Tiziana.  Ein entzückendes Mädchen mit dunklem, lockigen Haar und jeder Menge Sommersprossen im Gesicht, große  wundervolle braune Augen sahen mich erstaunt an.  Sie trug keine Schuhe und war furchtbar schmutzig. Mit einem strahlendem Lächeln sagte sie leise HALLO, und  mein großes Drachenherz begann wie wild zu schlagen. 

Kinder was soll ich euch noch sagen,  ICH WAR VERLIEBT! 

 

Gemeinsam führten die Beiden mich durch ihr Dorf,  geradewegs ins  Gemeinschaftshaus, dort  wartete schon jemand auf uns.  Dieser Jemand,  war ein unheimlicher dicker, großer  Mann und  um seinen Hals baumelten goldene  Orden in Form von verschiedenen Bäumen.

Ich konnte meine Drachenaugen gar nicht von ihm lassen, er war wirklich eine Persönlichkeit.

" Ich bin Archibald und das Oberhaupt hier in diesem Dorf.  Herzlich willkommen,  Majos Freunde sind auch meine Freunde, "  stellte er sich mir vor.

" Majo und Tiziana werden dich ein wenig in unserem Garten herumführen, du wirst staunen lieber Drache," meinter er nur kurz und scheuchte uns mit einer  ungeduldigen Handbewegung wieder aus seinem Zimmer. " Tut mir leid, aber ich habe noch etwas Wichtiges zu erledigen,"  und weg war er....

 

So gingen wir drei also durch den wunderschönen Garten dieses Einzigartigen Dorfes.

Es war gerade  Anfang Dezember und alles verblüht oder schon verwelkt. 

Aber trotz alledem war es so freundlich, so warm und so einladend in diesem Garten. Als ich mich  umsah, fiel  mir auf, dass auf sämtlichen Obstbäumen noch  Früchte hingen. Dort ein - zwei Zwetschken, hier eine Birne und da drüben leuchtete wieder ein roter Apfel vom Baum. Rot und kräftig in all dem Grau des kommenden Winters.

 

" Weshalb sind auf all euren Obstbäumen noch einige Früchte?" , fragte ich Tiziana und wurde schon alleine beim Ansehen dieses entzückenden Wesens ein wenig rot.

Ich muss ja aufpassen, dass ich nicht Feuer speie wenn es mir so heiß wird ts ts ts... kann schon mal vorkommen  bei uns Drachen :-), aber das ist wieder eine andere Geschichte....

 

" Schau Herbsi," übernahm Majo die Erklärung. " Wir ernten nicht alles von den Bäumen, aus Dankbarkeit für das Gute Jahr und die vielen Früchte. Wir ernten nicht Alles, weil genug für  alle da ist und wir ernten nicht Alles um etwas für unser Obstgeister und Apfelmännchen übrig zu lassen, für unser Birnenweiblein für den kommenden Winter und  für die zahlreichen Zwetschkenzwerge als Dankeschön.

Schau genau hin und du wirst sie sehen, rund um die Bäume leben sie und haben dort  ihr zu Hause. Sie sorgen dafür, dass es auch im nächsten Jahr eine gute Ernte geben wird.

Merke dir eines  Herbsi,  wenn man teilt ist genug für alle da und  GUTES kann nur GUTES bewirken."

 

Ganz nachdenklich sah ich meinen neuen Freund an, mir wurde es ganz warm ums Herz und dann umarmte ich ihn ganz fest 

Hi Hi Hi ...natürlich auch Tiziana,  dass könnt ich euch wahrscheinlich vorstellen ;-)

 

So möchte ich damit enden, euch noch einen Rat mit auf den Weg zu geben.

Liebe Kinder, wenn ihr einmal  Zeit habt und durch einen Obstgarten spaziert, haltet Ausschau nach Früchten, welche  jetzt im Winter noch auf den Bäumen hängen.

Macht  euch auf die Suche  nach den Zwetschkenzwergen und Birnenweiblein und solltet ihr Eines sehen, lasst es ganz lieb von mir grüßen...

 

Übrigens im Garten von Marion habe ich das Apfelmännchen gesehen.....

 ( wenn ihr genau hinseht, findet ihr es vielleicht auch)

 

So kann ich euch nur eine schöne winterliche Zeit wünschen

und versprecht mir eines liebe Kinder,

 haltet die Augen auf, die Ohren steif und vergesst nicht zu lachen, die Sonne zu genießen mit dem Wind zu spielen, die Farben zu sehen und die Düfte zu riechen, im  Schnee zu tanzen, aber vor allem glücklich zu sein.

Alles Liebe wünscht euch Herbsi!

 

 

 

Hallo liebe Kinder,

seid ihr auch schon so aufgeregt wie ich?

Nur noch einmal schlafen und das Christkind kommt.

Also ich bin  schon ziemlich zappelig und kann  gar nicht mehr ruhig sitzen, wie von Zauberhand beginnen meine Flügel zu schlagen und ich zu fliegen. Ist  es nicht schön wenn am 24. Dezember die Lichter am Christbaum leuchten, ein paar Geschenke unter dem Baum liegen und es soooo viel gutes zu Essen gibt?

 

Ich möchte euch heute eine Geschichte erzählen, von mir und meiner kleinen Drachen Freundin Mirimar.

ALS MIRIMAR UND ICH UNS AUF DIE SUCHE NACH DEM CHRISTKIND MACHTEN....

Es war natürlich schon vor sehr, sehr langer Zeit. Ich war noch ein Drachenkind und lebte bei meiner Mama mit den vielen anderen Drachen und meinen Freunden im Drachenland.

Auch wir feierten Weihnachten und  alle  Drachenkinder waren genauso aufgeregt wie ihr auch liebe Kinder an den Tagen vor dem heiligen Abend, dass könnt ihr mir  glauben.

Nur bei uns gab es keinen Schnee, dafür war es viel zu warm in unserem Land.

Eis und Kälte oder gar Schnee kannten wir Drachenkinder nicht.

Aber in diesem Jahr, von dem ich euch jetzt erzählen möchte, war alles ganz anders.

Schon einige Tage zuvor, bedeckten große dunkle Wolken den Himmel über unserem Drachenfelsen.

Die alten Drachen schauten immer wieder voller Unruhe zum Himmel und tuschelten miteinander.

Die Sonne konnte sich gar nicht mehr gegen die immer dunkler werdenden Wolken  wehren und verschwand schließlich ganz unter  so einer Decke .

Es wurde  dunkler und immer kälter in unserem Land.

Aber wir Kinder bemerkten dies gar nicht, viel zu viel waren wir damit beschäftigt uns zu überlegen, was wohl das Christkind uns in diesem Jahr  bringen würde.

Plötzlich kam ein gewaltiger Sturm auf, er brauste über das Land mit einer wahrlich großen Geschwindigkeit, so dass einem Angst und Bange wurde. Meine Mama schnappte mich mit einem ihrer gewaltigen Flügel und verschwand sofort mit mir in unserer Höhle. Draußen tobte und wütete der Sturm, drinnen saßen wir alle ganz eng beisammen und lauschten dem Schauspiel der Natur.

Nach ein paar Stunden war der Spuk vorbei. Ganz still war es auf einmal, keinen Laut konnte man von draußen hören.

Die ersten Drachen wagten sich ins Freie,  kamen aber sogleich wieder zurück in die Höhle. Aber was war das? Auf ihrem Schuppen lag etwas weißes, fast so als wären sie in Watte gepackt worden. Mit großen Augen starrten wir Drachenkinder sie an. So etwas hatten wir noch nie gesehen. Aber das Lustigste an dem Ganzen war, die Watte verwandelte sich in Wasser und tropfte auf den Boden der Höhle. Im Nu bildete  sich  ein kleiner See aus Wasser unter den Füßen der Drachen.

Da hörten wir die Alten rufen. "Schnee, Schnee ich glaube es schneit!"

Jetzt liefen wir alle aus der Höhle. Unser Land befand sich unter einer weißen Decke aus Watte. Vorsichtig berührte ich den weißen Flaum und zog erschrocken meine Hände zurück. Was war das?? Es fühlte sich weich an,   furchtbar nass und kalt.

Und vom  Himmel kamen weiße Sterne herunter , hunderte oder nein besser gesagt tausende von glitzernden Kristallen und es sah wunderschön aus.

Die älteren Drachen unter uns, begannen sich zu drehen, hüpften wie verrückt herum und lachten.

Wie gebannt beobachteten  wir Kinder wie sie sich auf ihren  Drachen Popo setzen und begannen einen kleinen Hügel hinunter zu rutschen. Immer schneller wurden sie und sausten auf dem Schnee  den Hügel hinunter.

Die mutigsten unter  den  Drachenkinder, versuchten es ihnen nachzumachen und schwupps  die wupps sausten auch sie den Hügel hinunter.

Auf einmal gab mir von hinten jemand einen Stoß und auch ich sauste den Berg hinunter.

Ach was machte das Spaß, aber ich glaube liebe Kinder, dies muss ich euch nicht erzählen. Sicher wisst ihr wie lustig so eine Schlittenfahrt im Schnee ist - oder?

Den ganzen Nachmittag verbrachten wir im Schnee, bis  die  Schuppen steif gefroren waren und uns unsere Mütter in die Höhle holten.

Brrrrr  war mir kalt, aber in der Höhle brannte ein wunderbares Feuer an dem man sich herrlich wärmen konnte.

Der  Älteste unserer Drachen saß schon am Feuer und winkte uns zu sich.

" Liebe Kinder," begann er zu erzählen. " Ihr erlebt hier gerade etwas ganz besondere, denn es kommt nur alle tausend Jahre vor, dass es in unserem Land schneit.

So aber wissen wir, Weihnachten und das Christkind sind nicht mehr weit und wenn ihr morgen ganz aufmerksam durch die Natur geht,  werdet ihr vielleicht sogar die glitzernden Sterne vom Christkind im Schnee sehen, wer weiß?"

Oh, wie waren wir aufgeregt, Glitzer im Schnee und vielleicht könnten wir sogar das Christkind sehen!

Abends  vor dem Schlafen gehen, tuschelten Mirimar und ich noch ein wenig herum und heckten für den nächsten Tag einen Plan aus.

Wir wollten uns auf die Suche nach dem  Christkindes machen. Wenn wir dem Glitzern folgen würden, müsste es uns doch gelingen das Christkind zu finden.

Gesagt - getan, am nächsten Tag  machten wir uns schon früh auf den Weg um das Christkind zu suchen.

Ach, was hatten wir für einen Spaß im Schnee, hüpften und tobten. Rutschten und spielten, aber ein Glitzern  hatten wir bis jetzt noch nicht entdeckt.

Bis auf einmal Mirimar auf einen Hügel vor uns deutet, dort drüben schien es zu glitzern und zu strahlen.

Wir liefen los, in der Hoffnung vielleicht dort das Christkind zu treffen.

Ich voran, Mirimar mit ihren kurzen Drachenbeinchen hinterher. Auf dem Hügel angekommen, war ich ganz enttäuscht. Es glitzerte kein bisschen mehr und weit und breit keine Spur von einem Christkind. Endlich kam auch Mirimar schnaufend hinter mir zu stehen. " Wo, wo ist das Christkind?" japste sie leise und holte Luft.

Ich  zog meine Schultern hoch und schüttelte den Kopf. In diesem Moment bewegte sich der Schneehügel unter uns und wir sausten einen Berg  hinunter. Immer schneller und schneller rutschen wir und es schien kein Ende zu nehmen. Hinter mir hörte ich Mirimar schreien, aber ich konnte ihr nicht helfen. Schon schlug ich einen Salto und steckte mit meinem Kopf in einem großen Berg  aus Eis und Schnee. Mühsam befreite ich mich aus dem kalten, weißen Schneehaufen als auch schon Mirimar mit einem heftigen Aufschlag ebenfalls neben mir landete.

Da saßen wir nun in einem tiefen Schneeloch gefangen und alles tat uns weh. Vorsichtig versuchte ich meine Drachenflügel zu bewegen und drehte meinen Kopf zu meiner kleinen Drachenfreundin hin. Diese saß völlig erschrocken in Schnee und große Tränen kullerten über ihr süßes Drachengesicht und gefroren sogleich zu kleinen Eisperlen.

" Mirimar nicht weinen," sagte ich zu ihr. " Wir müssen versuchen den Hügel wieder hochzuklettern oder noch besser hochzufliegen," sagte ich zu ihr und wischte ihr eine Eisperle von der Nase.

Die kleine Drachendame nickte nur stumm und begann vorsichtig ihre Flügel zu bewegen.

Aber was soll ich euch sagen Kinder,  so sehr wir uns auch bemühten unsere Flügel waren so eingefroren, dass wir beim Besten Willen nicht fliegen konnten.

 

Also gut, mein Entschluss stand fest, wir mussten versuchen den Berg wieder nach oben zu klettern.

Gesagt getan, oder besser gesagt es funktionierte nicht....

Den so sehr wir uns auch bemühten, wir kamen nur ein kleines Stück weiter um danach auch gleich wieder herunter zu fallen.

Der Berg  war viel zu steil und viel zu eisig. Jetzt war auch ich nahe der Verzweiflung, uns wurde immer kälter und kälter, Feuer  speien um uns gegenseitig zu wärmen konnten wir auch vergessen, denn dafür waren wir noch viel zu klein und bei dieser Kälte gelang es uns nie und nimmer auch nur eine winzige Flamme zu erzeugen.

So kuschelten wir uns aneinander um uns Wärme zu geben und auch ich begann heimlich zu weinen.

Warum auch mussten wir nur so neugierig  sein und unbedingt das Christkind sehen wollen....

Mirimar neben mir begann immer mehr zu zittern,  vor Kälte  aber auch aus Angst und ich vermochte sie fast nicht mehr zu wärmen.

Wir waren schon ganz verzweifelt, als ich auf einmal in der Ferne ein leichtes glitzern vernahm. Ich blinzelte, schaute nochmals hin und  sah es wirklich glitzern und glänzen im Schnee.

" Mirimar," ich schüttelte meine Freundin. " Da, da drüben leuchtet es, schau mal!" Auch Mirimar sah es, diese  Leuchten und Glitzern. Also nahm ich sie bei der Hand und wir gingen dem Glitzern entgegen. Doch je näher wir uns dem Glänzen im Schnee näherten, desto weiter entfernte sich dieses wieder. So setzen wir einen Drachenfuss vor den anderen und folgten dem tanzendem glitzern vor uns.  Darum  bemerkten wir auch gar nicht, dass es noch einen anderen Weg aus dieser Schlucht gab. Mittlerweile war es schon dunkel geworden und so hielten wir uns an den Händen, zitterten vor Angst, aber folgten dem Licht in der Hoffnung, dass es vielleicht das Christkind sei und uns aus der Schlucht führen würde.

Es kam uns wie eine Ewigkeit vor, wir gingen und gingen und das Licht vor uns bewegte sich immer weiter, wurde schließlich mehr und immer glänzender.

Wir blieben stehen, wunderschön war es anzusehen, es sah aus, als tanzten hunderte kleine Lichter im Schnee, erhoben sich in die Luft und wirbelten dort herum.

" Das muss das Christkind sein, " piepste neben mir meine Freundin und drückte ganz fest meine Hand.

In diesem Moment hörten wir Stimmen, sie riefen ganz laut nach uns.

" Hier sind wir, hier" schrien wir aus vollem Halse und wirklich in diesem Moment sahen wir oben am Himmel die Schatten der großen Drachen.

Ein Stein fiel uns vom Herzen und wir Drachenkinder umarmten uns ganz fest.

In diesem Augenblick  erhoben sich die vielen hundert glitzernden Lichter hoch  in die Luft und lösten sich am Himmel auf.

Die beiden großen Drachen flogen zu uns herunter und umarmten uns ganz fest. Vor Freude liefen Mirimar und mir die Tränen über das Gesicht.

Wir setzten uns auf den Rücken der Drachen und flogen mit ihnen nach Hause.

Ihr könnt euch vorstellen wie große die Freude war, als wir zu Hause ankamen. Unsere Eltern hatten sich große Sorgen um uns gemacht und so gab es viele tausend Küsse und Umarmungen im Drachenland.

Als wir von dem Glitzern des Christkindes erzählten, schüttelten die Ältesten Drachen nur den Kopf und meinten, wir hätten sicher hunderte von Glühwürmchen gesehen.

Aber Mirimar und ich wussten es besser.

Es konnte nur das Christkind gewesen sein, dass uns den Weg ins Freie und nach Hause gezeigt hatte, davon waren wir ganz fest überzeugt.

So wurde es noch ein schönes Weihnachtsfest mit einem wunderbaren Christbaum und ein paar Geschenken :-)

Aber das Schönste an allem für uns war, dass wir unsere Familie und Freunde wieder hatten.

 

So kann ich euch liebe Kinder nur ein schönes und wunderbares Weihnachtsfest wünschen und wenn ihr es im Schnee glitzern seht, dann wisst ihr das es nur das Christkind gewesen sein kann.

Alles Liebe wünscht euch 

Herbsi